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Geschlechtergerechte Sprache

„Männer werden immer richtig eingeordnet, Frauen fast nie, denn in unserer Sprache gilt die Regel: 99 Sängerinnen und 1 Sänger sind zusammen 100 Sänger. Futsch sind die 99 Frauen, nicht mehr auffindbar, verschwunden in der Männerschublade. Die Metapher bewirkt, daß in unseren Köpfen nur Manns-Bilder auftauchen, wenn von „Arbeitern“, „Dichtern“, „Studenten“, „Rentnern“ oder „Ärzten“ die Rede ist, auch wenn jene „Rentner“ oder „Ärzte“ in Wirklichkeit überwiegend Ärztinnen oder Rentnerinnen waren.“ (Zitat: Luise Pusch. Alle Menschen werden Schwestern. Frankfurt, M.: Suhrkamp. 1990. S. 85f.)

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken...

Eine lebendige Sprache entwickelt sich mit den Menschen, die sie sprechen. Auch die zunehmende Gleichberechtigung von Männern und Frauen findet sich in der Sprache wieder. Das betrifft die Alltagssprache genauso wie die Sprache in Medien, Politik und Wirtschaft. Auch im Bereich der Rechts- und Verwaltungssprache gibt es eine entsprechende Entwicklung.
Um das geschlechtergerechte Formulieren zu erleichtern, hat das Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie einen Leitfaden herausgegeben:

Grundsätze

Grundsätze für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Rechtssprache regelt der Beschluss der Landesregierung Schleswig-Holstein vom 03.04.1990  (Kabinettsvorlage 58/90): "Im Text von Rechts- und Verwaltungsvorschriften ist die Benutzung männlicher Bezeichnungen auch für Frauen grundsätzlich zu vermeiden und eine geschlechterbezeichnende Rechtssprache zu verwenden... " 

Links 

Forschungsgruppe zur geschlechtergerechten Sprache der Universität Kiel

Kontakt

Frau Silke Meints »
Gleichstellungsbeauftragte Kreis Ostholstein (hauptamtlich)
Telefon: 04521-788-430
Fax: 04521-78896-430
E-Mail oder Kontaktformular

Wegweiser für Familien in Ostholstein

 

Die kostenlose Broschüre liegt im Foyer des Kreishauses aus und kann per Post angefordert werden.

Zum Online-Wegweiser

Tätigkeitsberichte

Die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises erstellen jährlich einen Tätigkeitsbericht.