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Mittwoch, 22 November 2017
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17.07.2017

1. Teilabschnitt der K 43 für den Verkehr freigegeben
Einweihung mit Verkehrsminister und Landrat

Fehmarn. Der erste Bauabschnitt der K 43 bei Blieschendorf wurde heute (14. Juli) feierlich eingeweiht. An dem Festakt nahmen neben Landrat Reinhard Sager und Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz unter anderem auch Bürgermeister Jörg Weber sowie Vertreter des Kreistags, des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein (LBV S-H), der ausführenden Baufirma und einige Anlieger teil.

Dieser erste Teilabschnitt der ausgebauten „alten Sundchaussee“ stellt als kürzeste Verbindung zwischen dem deutschen Festland und dem Zentralort Fehmarn eine der wichtigsten Verkehrswege der Insel Fehmarn dar.

„Sowohl in meiner neuen Funktion als Verkehrsminister, aber auch als Tourismus-minister kann ich Ihnen versichern, dass das Land nicht nur den Ausbau dieser wichtigen Verbindungsstraße samt Radweg weiter unterstützen wird, sondern dass wir Sie auch bei ihrem weiteren Infrastruktur-Ausbau eng begleiten werden“, sagte Buchholz. Der Ausbau der K 43 samt Radweg sei ein Paradebeispiel dafür, wie Kreis und Land gemeinsam dafür sorgen, die anstehenden Belastungen für Insulaner und Touristen während des Ausbaus der Fehmarnbelt-Anbindungen so gering wie möglich zu halten. Das Land fördert das Projekt, das in zwei Jahren fertiggestellt sein soll, mit knapp fünf Millionen Euro.

„Viele Jahre haben Sie auf diesen Straßenausbau gewartet und ich freue mich sehr, dass wir dieses erste Teilstück heute seiner Bestimmung übergeben können.“, so Landrat Sager. „Allen, die zur Verwirklichung des Ausbaus und damit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf diesem Bauabschnitt beigetragen haben, möchte ich auch im Namen der Verkehrsteilnehmer meinen herzlichen Dank ausdrücken. Ohne die Unterstützung der Grundstückseigentümer entlang der Straße, den Einsatz der Kreispolitik und die Aufnahme der Maßnahme in das Förderprogramm des Landes Schleswig-Holstein, wäre die Umsetzung des Ausbaus nicht realisierbar gewesen.“ In besonderem Maße lobte Sager die Zusammenarbeit mit der Stadt Fehmarn und die Planung und Projektleitung durch den LBV S-H, dessen Mitarbeiter nicht zuletzt auch im Zuge der Bauausführung die anstehenden Fragen kompetent, zuverlässig und zeitnah gelöst haben. Auch die Zusammenarbeit mit dem bauausführenden Unternehmen - der Firma. Asphaltmischwerk Eutin – funktionierte während der gesamten Bauzeit sehr gut.

Über viele Jahre hinweg zeigte die Fahrbahn deutliche Schäden und genügte den heutigen Verkehrsanforderungen nicht mehr. Dass die Sanierung und der Ausbau aufwendig waren, zeigte sich nicht zuletzt an der Bauzeit. Fristgerecht begonnen am 05.09.2016, kann der 1. Bauabschnitt heute, den 14.07.2017, wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden. Während der Baumaßnahme bestätigten sich dann auch die Angaben des Baugrundgutachtens hinsichtlich der unzureichenden Tragfähigkeit des Untergrundes. Deshalb musste dieser durch einen großflächigen Bodenaustausch verbessert werden. Dabei wurde auch das verbliebene Wurzelwerk der ehemaligen Pappelallee, deren Fällung aus Gründen der Verkehrssicherheit im Jahr 2009 erfolgte, entfernt.

Bereits während der Baumaßnahme wurde deutlich, wie ungeduldig viele Verkehrsteilnehmer der Fertigstellung der Maßnahme entgegensahen, denn den Verkehrs- und Hinweisschildern „Durchfahrt verboten für Fahrzeuge aller Art“ und „Anlieger frei“ wurde teilweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Heute besitzt diese auf 1,3 km fertiggestellte neue Fahrbahn eine Breite von 6,50 m, also eine deutliche Verbreiterung gegenüber den bisherigen 5,20 m. Diesem Ausbaustandard des ersten Abschnittes folgend, strebt der Kreis Ostholstein den Ausbau der gesamten Strecke von insgesamt 5,250 Kilometern bis 2019 an. Auch ein Radweg mit beidseitiger Baumbepflanzung soll im Zuge der weiteren Bauabschnitte straßenbegleitend angelegt werden.

Die bauausführende Firma Asphaltmischwerk Eutin schloss mit dem annehmbarsten Angebot von rund 1,5 Millionen Euro für den 1. Bauabschnitt ab und erhielt somit den Zuschlag. Der LBV S-H rechnet für die folgenden beiden Bauabschnitte mit einer leichten Erhöhung der bislang erwarteten Gesamtkosten aufgrund von zusätzlichen Veränderungen an Entwässerungseinrichtungen sowie einer Tiefensanierung des Untergrundes.



Autor/in: Die Pressepsprecherin | Quelle: Kreis Ostholstein