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Samstag, 29 April 2017
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Inklusion braucht Beteiligung und Aktion - machen Sie mit!

Beispiele

Kampagne „Ostholstein, erlebbar für alle!“ – wir sind dabei

Im nächsten Jahr soll begleitend zur Erarbeitung des Aktionsplanes Inklusion in Kooperation mit dem Projekt „Ostholstein, erlebbar für alle“ eine Kampagne „Ostholstein, erlebbar für alle!“ – wir sind dabei! starten. Mitmachen können alle Vereine, Institutionen und Unternehmen, die sich für Inklusion offen zeigen und in ihrem Wirkungsfeld Inklusion und Barrierefreiheit fördern.

Inklusive Angebote entwickeln

Entwickeln Sie in Ihrem Bereich inklusive Angebote. Die Aktion Mensch fördert z.B. mit ihrer Aktion „Noch viel mehr vor“ mit bis zu 5.000 Euro kleine lokale Angebote und Projekte, die einen konkreten Beitrag zur Realisierung von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten. Das kann zum Beispiel ein Kinderkochkurs sein, ein Theaterprojekt von Menschen mit und ohne Behinderung, ein inklusives Sportangebot oder ein gemeinsames Sommerfest. Für eine Förderung in Frage kommen alle Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen, neue Ideen anstoßen oder gemeinsame Erlebnisse initiieren. Die Laufzeit der Projekte darf dabei zwischen einem Tag und einem Jahr liegen. Weitere Infos finden Sie hier.

Test – wie barrierefrei sind unsere Angebote

Im Rahmen des Projektes »Ostholstein, erlebbar für alle« wurde eine Expertengruppe mit Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und Fähigkeiten ausgebildet, von denen Einrichtungen, Kommunen oder Unternehmen ihre Angebote praktisch auf tatsächliche Barrierefreiheit testen lassen können.

Im Rahmen des tash Projekt »barrierefreier Tourismus«  wurden in den Modellregionen Erheber und Erheberinnen ausgebildet, die gegen eine Gebühr, (touristische) Angebote und Dienstleistungen im Hinblick auf Barrierefreiheit untersuchen und nach bundeseinheitlichen Kriterien zertifizieren.

Auf der Seite wheelmap.org besteht die Möglichkeit, Angaben zur Zugänglichkeit von Geschäften und Institutionen nach festgelegten Kriterien zu machen. Noch sind in Ostholstein viele Orte ohne entsprechende Angaben. Dies ließe sich leicht mit entsprechenden Aktionen ändern.

Einige Orte wie z.B. Heiligenhafen, Fehmarn oder Neustadt haben mittlerweile Führer für mobilitätseingeschränkte Bürger und Gäste.

Inklusion ist eine Frage der (Unternehmens-)Kultur – die Charta der Vielfalt

Über 2000 Unternehmen in Deutschland haben mittlerweile die Charta der Vielfalt unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, Vielfalt und Wertschätzung von Vielfalt zum Teil ihrer Unternehmenskultur zu machen und öffentlich über ihre Anstrengungen in diesem Bereich Auskunft zu geben. Die Schirmherrschaft für die Kampagne hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel übernommen und als 2000. Unternehmen hat die Aktion Mensch unterzeichnet. In unserer Region sind dies beispielsweise der Ferien- und Freizeitpark Weißenhäuser Strand, Niederegger, die Stadtbäckerei Junge, das Drägerwerk, das Haus der Kulturen, Feinmechanik Wache, das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein, der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, der Paritätische Schleswig-Holstein, der Kreis Segeberg und jüngst die Hansestadt Lübeck.